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Unzählige Versuche sind von Black Jack-Spielern unternommen worden, mit Progressionen der verschiedensten Art beim Black Jack einen dauerhaften Vorteil zu erlangen. Sogar mit der Martingale (Verdoppelung der Einsätze nach einem Verlust) oder der Amerikanischen Abstreichprogression – die bekanntermaßen ja „nur“ einen Gewinn benötigt, um zwei Verluste zu tilgen – wurde experimentiert. Ohne Erfolg, da die langen Verlustserien, die immer wieder auftreten und auf den Hausvorteil der Casinos, aber auch auf die mangelnden Kenntnisse der Spieler zurückzuführen sind, nicht zu überwinden waren. Viele Spieler versuchten den umgekehrten Weg zu gehen, indem sie mit Gewinnprogressionen experimentierten, diese aber nicht konsequent ausgespielt haben. D.h. sie visierten Gewinnserien von vier oder fünf Coups an, mit denen sie zwar Gewinne erzielten. Diese waren aber nicht hoch genug, um die zwischenzeitlichen Verluste zu kompensieren, weil sie so konstruiert waren, dass die Anfangsverluste (erster und zweiter Satz) auf Dauer von den Gewinnserien nicht aufgeholt werden konnten.

BUCKLEY UNTERSUCHTE MiLLiONEN BLACK JACK-HÄNDE

Buckley hat in seinen Versuchen Millionen von Black Jack-Händen untersucht und festgestellt, dass die kurzen Gewinnserien keine dauerhaften Gewinne erzeugen können. Anders sieht es bei den langen Gewinnserien aus, die zwar seltener sind, aber so häufig erscheinen, dass sie Gewinn bringend genutzt werden können. Seine Experimente zeigten, dass in 75.000 Händen im Durchschnitt 13 Mal eine Gewinnserie von 14 oder mehr erscheint. Seine Versuche mit allen möglichen Verlust- und Gewinnprogressionen und seine aufwendigen Studien in der Bibliothek der Universität von Nevada in Las Vegas führten schließlich jedoch zu einer Lösung. Die Regeln sind überraschend einfach:

  • 1. Satz ist immer ein Stück.
  • 2. Nach dem Gewinn des ersten Satzes wird ein Stück entnommen und das verbleibende Stück gesetzt.
  • 3. Wird dieser Satz gewonnen, so werden beim nächsten Mal zwei Stücke gesetzt.
  • 4. Nach drei aufeinander folgenden Gewinnen werden Gewinn und Einsatz liegen gelassen (Paroli). Beispiel: 4-8-16-32-64-128 usw.
  • 5. Wenn 128 Stücke erreicht wurden, werden drei Stücke abgezogen und der nächste Satz beträgt 125 Stücke. Die nächsten Sätze sind dann bei günstigem Verlauf 250, 500, 1.000, 2.000, 4.000.
  • 6. Nach Erreichen des angestrebten Ziels (Gewinn in Höhe von 8.000) ist der Angriff zu beenden.

Selbstverständlich sind für die Anwendung der Buckley-Gewinnprogression vor allem große Geduld und ein entsprechendes Kapital erforderlich. Die Verteilung bzw. das Auftreten der gewünschten 14er-Gewinnserien ist ja nicht berechenbar. Es können mehrere dieser Serien in kurzen Abständen erscheinen, aber auch überdurchschnittlich lang ausbleiben. Im Durchschnitt kommt eine 14er-Serie alle 5.760 Hände vor. Buckley hat jahrelang seine Progression in der Praxis verwendet und im Schnitt über 60.000 US-Dollar in einem Zeitraum von 75.000 gespielten Händen gewonnen.

DOPPELTE GEWINNE VERKÜRZEN PROGRESSION

Folgendes ist noch zu beachten: Die Gewinnprogression kann durch Gewinne bei Verdoppeln bzw. Teilen verkürzt werden. Jeder doppelte Gewinn verkürzt die Progression um eine Stelle. Bei einem Black Jack-Gewinn wird keine Verkürzung vorgenommen, da der Gewinn ja nicht das Doppelte des Einsatzes, sondern das 1,5-fache des Einsatzes beträgt, man also Kapital zuschießen müsste, um eine Stellenreduzierung vorzunehmen.
Wenn also bei einem Einsatz von z.B. 32 eine Verdoppelung gelingt, verfügt man über 128. Man zieht 3 Stücke ab und spielt mit 125 weiter usw., hat also durch die erfolgreiche Verdoppelung die Satzstufe 64 übersprungen.
Die Frage stellt sich allerdings hier, ob man auch auf jeden Fall verdoppeln oder splitten sollte, wenn die Einsätze schon vierstellig sind. Buckley empfi ehlt dies jedoch uneingeschränkt nach dem Motto „Augen zu und durch“, denn seine erzielten Gewinne haben ihm Recht gegeben. Zum Schluss seiner Ausführungen weist Buckley noch einmal darauf hin, dass sein Verfahren kein Rezept zum schnellen Reichtum ist. Es verlangt harte Arbeit, Geduld, Kapitaleinsatz und Selbstdisziplin. Nur wer dazu bereit ist, wird auch mittel- und langfristig belohnt.

Fotos: Fotolia, iStockPhoto
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Anna Schraber

Hallo liebe Leute, mein Name ist Anna und ich bin Teil der CasinoClub Redaktion. Ich schreibe leidentschaftlich gerne über Neuigkeiten rund um den CasinoClub (ohne Frage mein Lieblings-Casino)! Unser Magazin erscheint sechsmal im Jahr und kann hier online oder als gedrucktes Magazin gelesen werden. Viel Spass beim Lesen!

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