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Favoriten

Die meisten Systemspieler ziehen Favoritenspiele vor. Der Ermittlungszeitraum ist kürzer als bei auf der Verfolgung von Ecarts abgestimmten Systemen. Ebenso ist in der Regel der Kapitalbedarf geringer.

Die generellen Grundmerkmale für Favoritenspiele können wie folgt formuliert werden:

  • Erste Anzeichen für die Bildung von Favoriten und daraus zu ziehende Konsequenzen.
  • Erkennen bereits gefestigter Favoriten sowie das Erkennen besonderer Chancen und Gefahren.
  • Favoritenauswahl unter Berücksichtigung verschiedener Kriterien.
  • Ratschläge als Schlussfolgerung aus empirischen Erfahrungswerten.

Am deutlichsten machen sich die Favoriten bei den Mehrfachen Chancen (Plein, Transversalen, Dutzende und Kolonnen) bemerkbar. Anhand der Pleins wollen wir die Favoritenermittlung exemplarisch demonstrieren.

Favoriten-Ermittlung

Die einfachste Möglichkeit, die stärksten und somit favorisierten Zahlen zu ermitteln, bietet die „Strichliste“. Die Zahlen 0 bis 36 sind in einer Liste aufgeführt, wobei jede gefallene Zahl angekreuzt wird. Die Zahl mit den meisten Kreuzen ist der Favorit. Außer in numerischer Reihenfolge können die Zahlen auch in Kesselanordnung aufgeschlüsselt sein. Die Anzahl der angekreuzten Zahlen bestimmt natürlich hier wie da denselben Favoriten. Und doch gehen die verschiedenen Aufschlüsselungsmethoden von unterschiedlichen Entscheidungskriterien aus, und zwar dann, wenn das „Umfeld“ des Favoriten – also seine Nachbarn – beim Start des Favoriten eine Rolle spielt. So sind z.B. zwei Nachbarn der 3 in numerischer Reihenfolge 1-2-3-4-5, im Kessel dagegen 12-35-3-26-0.
Das Umfeld des Kessel- und des Tableaufavoriten ist nur bei wenigen Zahlen identisch, wie etwa bei der 2 und der 4, die numerisch nur zwei Felder im Kessel voneinander entfernt liegen. Hier könnten Spielmethoden eingesetzt werden, die nur dann greifen, wenn die Nachbarn des Favoriten ebenfalls dominieren oder andererseits besonders schwach auftreten. In diesem Fall ist der Favorit in einem bestimmten Feld tonangebend und profitiert von dem schwachen Umfeld. Unter diesen Umständen kann es durchaus nützlich sein, beide Registrierungsmöglichkeiten gleichzeitig anzuwenden und jede Zahl zwei Mal anzukreuzen – ein Mal in numerischer Folge und ein Mal nach der Lage im Kessel. Hat man sich nun auf eine Buchungsart festgelegt, dann folgt die entscheidende Frage: „Wie oft muss eine Zahl erschienen sein, um als Favorit zu gelten?“ Die zwei Mal angekreuzte Zahl (Zweier) liefert ein erstes Anzeichen dafür, dass sie sich auch später als Favorit durchsetzen könnte. Tatsächlich werden sich besonders unter den ersten 12 Zweiern zwangsläufig eher Favoriten befinden, als unter den späteren Zweiern. Zum genannten Zeitpunkt sollten bereits vier von ihnen zum Dreier geworden sein, wovon sogar ein Vierer vorhanden sein müsste. Soweit der Normalfall.
Nach der Praxis ist es nicht ratsam, ein Pleinspiel schon auf der zwei Mal erschienenen Zahl aufzubauen. Die Abweichungen vom Normalfall können nämlich beim Zweier noch recht unberechenbar Ausmaße annehmen. So kommt es nicht selten vor, dass nach 12 und mehr Zweiern noch keine dieser Zahlen drei Mal erschienen ist. Das Feld der potenziellen Favoriten würde also entschieden zu breit. Zu viele Satzzahlen würden zu dem beim Pleinspiel berüchtigten hohen Kapitalbedarf führen.
Es wird also weitergebucht. Somit sollte die Entscheidung über den Einsatz eines Favoriten grundsätzlich frühestens mit der drei Mal (Dreier) gekommenen Zahl erfolgen. Damit steht uns im Durchschnitt aller Partien ein besserer Anhaltspunkt infolge einer größeren Coupanzahl zur Verfügung. Mathematisch betrachtet wächst zwar die mittlere Streuung mit zunehmender Zahl von Würfen. Sie nimmt aber nicht so schnell zu wie die Coupanzahl selbst, denn sie verhält sich proportional zur Quadratwurzel der Würfe. Praktisch ist mit dem Warten auf den Dreier eine längere Wartezeit verbunden.

Gefestigte Favoriten

Profis wissen aus der einschlägigen Fachliteratur und den verschiedentlich veröffentlichten Tabellen, wann jeder Dreier, Vierer, Fünfer usw. zu erwarten ist. Leicht merkbare Anhaltspunkte sind:

Jeder Favorit kann also jetzt darauf untersucht werden, ob er zu früh oder zu spät oder ungefähr zum normalen Zeitpunkt (gemessen an der Häufigkeitsverteilung) erschienen ist.
Ein zu früh erscheinender Favorit kündigt zwar einerseits eine starke Dominanz an, von der man aber nicht weiß, ob sie gerade bei dieser Zahl auch anhält. Eine Spielmethode muss also mit zu frühen Favoriten – z.B. wenn der erste Dreier schon im 12. Coup erscheinen würde -, vorsichtig umgehen. Es kann zwar über einen kurzen Zeitraum versucht werden, die starke Ballung einer Zahl auszunutzen. Vielfach wird man sehr schnell treffen, sollte sich dann aber mit dem Gewinn zufrieden geben. Die Verfolgung dieser Zahl über längere Zeit lässt im Allgemeinen keine durchschlagenden Resultate erwarten. Kaum ein Tagesfavorit, der sehr früh zur stärksten Zahl geworden ist, wird in jeder nachfolgenden Rotation einen Trefferüberschuss bringen.
Erscheint die drei Mal oder öfter erschienene Zahl zwar als Favorit, aber dennoch nach der Häufigkeitsverteilung zu spät, so bestehen jetzt zwei Möglichkeiten, dass sich eine gute Trefferchance entwickelt:

  • Der erste Dreier erscheint mit ca. sechs Würfen Verspätung erst im 30. Coup, wird aber pünktlich im 40 Coup zu ersten Vierer: Hier wurde nach 10 Sätzen ein Treffer erzielt.
  • Weil damit gerechnet werden muss, dass auch der erste Vierer zu spät erscheint, werden vorsichtshalber erst weitere Dreier abgewartet. Ist dann theoretisch bereits der nächste Vierer fällig, so wäre das das Signal, alle vorhandenen Dreier zu spielen. Es bestehen bei verspäteten Dreiern und zu wenigen Vierern berechtigte Chancen, nun in rascher Folge einige der gespielten Dreier zu treffen. Denn nur so kann sich die Wiederherstellung der Normalverteilung vollziehen.

Vorzuziehen wäre es, die Systemregel nach Punkt 1 zu erstellen. Denn wenn mit weniger Satzzahlen oder nur einer Satzzahl letzten Endes der gleiche Erfolg erzielt wird, bleibt der Kapitalbedarf geringer und der prozentuale Überschuss höher. Man wird aber auch Systemregel 2 im Auge behalten müssen. Gefährlich wird es nur, wenn allzu viele Zahlen ins Spiel kommen. Sechs Zahlen sollten die Obergrenze sein!

Fotos: iStockphoto, Fotolia
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Anna Schraber

Hallo liebe Leute, mein Name ist Anna und ich bin Teil der CasinoClub Redaktion. Ich schreibe leidentschaftlich gerne über Neuigkeiten rund um den CasinoClub (ohne Frage mein Lieblings-Casino)! Unser Magazin erscheint sechsmal im Jahr und kann hier online oder als gedrucktes Magazin gelesen werden. Viel Spass beim Lesen!

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