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Aberglaube und vorgefasste Meinungen beim BlackJack

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Aberglaube und vorgefasste Meinungen beim BlackJack

Wer regelmäßig Black Jack spielt, wird immer wieder bei bestimmten Situationen Spieler erleben, die mit vollster Überzeugung „Weisheiten“ von sich geben, die den „richtigen“ Entscheidungen der Basisstrategie diametral entgegenstehen.

Situation:
Die Bank hat eine kleine Karte aufgedeckt, alle Spieler müssten im Sinne der Basisstrategie stehen bleiben, aber einer sagt (und tut es auch): „Einer muss ziehen!“ Diese irrationale Entscheidung hat nichts mit ernsthaftem Black-Jack-Spiel zu tun. Und auch in diesem Fall wird der betreffende Spieler nur die positiven Ausgänge seiner Entscheidung im Gedächtnis behalten, die negativen Fälle aber sofort verdrängen. Er wird so bestärkt, auch in Zukunft „falsche“ Entscheidungen zu treffen und diese für richtig zu erachten.

Situation:
Die Bank hat eine 2 aufgedeckt, der Spieler hat 12. Weit verbreitet ist der Irrglaube unter Black-Jack-Spielern, dass allein eine aufgedeckte kleine Karte der Bank den Erfolg garantiert. Bei einer aufgedeckten 2 verkauft sich die Bank nur in rund 35% aller Fälle. In dieser Konstellation erzielt der Spieler auf Dauer bessere Ergebnisse, wenn er zieht.

Situation:
Die Bank hat ein Ass aufgedeckt, der Spieler hat einen Black Jack. Er nimmt sofort einfaches Geld (even money) bzw. versichert sich in den Fällen, wo diese Option nicht angeboten wird. Warum ist die Bank so „freundlich“ und bietet even money an? Weil sie selbstverständlich einen Vorteil davon hat. Auf Dauer verliert derjenige, der stets even money in dieser Situation nimmt, 0,4% seiner Einsätze!

Situation:
Die Bank hat ein Ass aufgedeckt, der Spieler hat 20 oder 21 Punkte. Er versichert sich, „weil er eine gute Hand hat und nur gute Hände versichert“. Durch dieses törichte Verhalten, man muss es wirklich so nennen, verliert er bei diesen Händen auf lange Sicht 7,68% seiner Einsätze.

Situation:
Der Spieler hat 18 Punkte (soft 18, d.h. beispielsweise ein Ass und eine 7) gegen eine 9 oder eine 10 der Bank. Die überwiegende Mehrzahl der Spieler bleibt in diesem Fall stehen, weil 18 ja eine „gute“ Hand ist. Leider ist das jedoch in diesen und anderen Fällen nicht so, weil – wie mehrere amerikanische Black Jack-Profis empirisch ermittelt haben – die durchschnittliche Gewinnerhand 19! Punkte ist.
Mit anderen Worten, 18 Punkte sind auf Dauer in diesen Konstellationen eine Verlusthand. Man muss also alles tun, eine derartige Hand durch Ziehen weiterer Karten zu verbessern, so schwer das auch manchen fallen mag.

Situation:
Im Verlaufe des Spieles kommt ein Ass. Weit verbreitete Aussage von Black Jack-Spielern: „Auf ein Ass folgt eine Zehn“, also wird nicht mehr gezogen. Auch in diesem Fall verzichtet man auf die Möglichkeit, seine Hand durch Ziehen weiterer Karten zu verbessern.

Die aufgeführten Situationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit im Hinblick auf die irrationalen Entscheidungen von Black Jack-Spielern. Wir wollen nur noch einmal darauf hinweisen, wie leichtfertig sehr oft Geld verschenkt wird, indem man von mathematisch fundierten Vorgaben abgeht.

 

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Anna Schraber

Hallo liebe Leute, mein Name ist Anna und ich bin Teil der CasinoClub Redaktion. Ich schreibe leidentschaftlich gerne über Neuigkeiten rund um den CasinoClub (ohne Frage mein Lieblings-Casino)! Unser Magazin erscheint sechsmal im Jahr und kann hier online oder als gedrucktes Magazin gelesen werden. Viel Spass beim Lesen!

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