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Märsche für die Einfachen Chancen beim Roulette

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Märsche für die Einfachen Chancen beim Roulette

Im Folgenden wollen wir uns mit einigen der zahlreichen Märsche befassen, die für die Einfachen Chancen beim Roulette zur Auswahl stehen. Vorab ist jedoch festzustellen, dass es keine schlechten Märsche an sich gibt. Es liegt an dem Systemspieler selbst, wie er einen Marsch nutzt: Es gibt mit Sicherheit die unterschiedlichsten Möglichkeiten, einen Marsch zu interpretieren und zu spielen, auch wenn ein Marsch in der Regel vorschreibt, wohin zu setzten ist. Relativ einfache Märsche sind die nachstehend erwähnten.

Das Spiel auf den letzten Coup (Sortante)

Bei diesem Marsch wird einfach die Chance nachgespielt, die als letzte erschienen ist. War die letzte Chance z.B. Schwarz, wird beim nächsten Coup auf Schwarz gesetzt usw.

Das Spiel gegen den letzten Coup (Perdante)

Dieser Marsch spielt genau das Gegenteil der Sortante, d.h. stets GEGEN die zuletzt gefallene Chance. Bei diesem Marsch sind die Serien die feindliche Figur, während die Intermittenzen die Gewinne produzieren.

Das Spiel auf den vorletzten Coup

Hier wird immer der vorletzte Coup nachgesetzt. Der Vorteil dieses Marsches liegt darin, dass er immer dann Gewinn bringt, wenn Serien und Intermittenzen laufen. Die feindliche Figur ist die Zweierserie.

Das Spiel gegen den vorletzten Coup

Dieser Marsch versagt dann, wenn Serien und Intermittenzen laufen, er bringt jedoch Gewinn, wenn die Zweierserien dominieren.

Das Spiel auf den viertletzten Coup

Man notiert vier Coups und setzt dann auf die Chance, die beim ersten Coup gekommen ist. Einige Systemspieler bevorzugen diesen Marsch, indem sie so lange auf den viertletzten Coup setzen, bis sie verlieren und dann auf das Spiel GEGEN den viertletzten Coup wechseln und das bis zum ersten Minus fortführen, danach wieder auf das Spiel auf den viertletzten Coup wechseln. Die feindliche Figur bei dem Marsch auf den viertletzten Coup sind die langen Serien.

Das Spiel auf den Wechsel (Sauteuse)

Dieser Marsch wechselt nach jedem Coup die Chance. Dieser Marsch kann über lange Permanenzpassagen gut gehen. Wenn man jedoch den falschen Einstieg erwischt – man spielt stets gegen die feindliche Intermittenz – sollte man das Spiel unterbrechen und auf einen Tendenzwechsel warten.

Das Spiel auf den Einfachen Ecart

Ein Ecart ist eine Abweichung von der Normalität. Wenn z.B. Schwarz 15 Mal gekommen ist, und Rot nur 5 Mal, besteht ein Ecart auf Rot. Jetzt kann man diesen Ecart in der Hoffnung bespielen, dass sich das Gleichgewicht zwischen Schwatz und Rot früher oder später wieder einstellt. Geschickter ist es jedoch, nicht auf den vollständigen Ausgleich zu spielen (der selten eintreten wird), sondern nur auf einen kleinen Rücklauf und sich mit dem Gewinn von 1 Stück oder 2 Stücken maximal zufrieden zu geben.

Das Spiel nach dem Statistischen Ecart

Vor allem Marigny de Grilleau hat den Statistischen Ecart in die Roulettewissenschaft eingeführt und darauf seine „unfehlbare“ Methode aufgebaut, wobei er in der Regel einen Statistischen Ecart von mindestens 3,0 als Satzsignal abwartete. Der Statistische Ecart wird berechnet, indem man den absoluten Ecart durch die Wurzel der Differenz zwischen den beiden Chancen teilt.

Das Spiel nach den Figuren

Schon vor mehr als 100 Jahren versuchten Rouletteforscher wie Alyett, d’Alost und andere die Permanenz transparenter zu machen, indem sie diese auf der Basis der Einfachen Chancen in aus zwei, drei oder vier Coups bestehende Figuren einteilten.
Bei Einteilung in Zweierfiguren entstehen vier Kombinationen. Bei Einteilung in Dreierfiguren entstehen acht Kombination und bei Einteilung in Viererfiguren entstehen 16 Kombinationen. Vor allem bei den Einfachen Chancen sind Figurenspiele Erfolg versprechend, sie können aber auch auf den Drittelchancen (Dutzende, Kolonnen) Verwendung finden. Es gibt sowohl Märsche auf die favorisierenden wie auch auf die restierenden Figuren.

Das Spiel auf physikalischer Basis

Ein Verfechter des Spiels auf physikalischer Basis (in online-Casinos nicht zu praktizieren) war W.L Clarius, der eine einleuchtende physikalische Theorie auf der Basis der Wurfhand des Croupiers entwickelte.

 
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Christian Schneider

Mein Name ist Christian Schneider. Beim CasinoClub bin ich seit 2015 und kümmere mich hier vor allem um die Strategien, insbesondere für Roulette. Nach ein paar Semestern Mathematik habe ich mein Studium zwar in Philosophie und Germanistik beendet, das Interesse an Logik, Zufall und Kausalität ist allerdings geblieben. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.

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