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BlackJack-Strategie: Die Hauptsünden des Spiels

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BlackJack-Strategie: Die Hauptsünden des Spiels

Wer häufig Black Jack spielt, sieht sich oft Situationen gegenüber, die auf den ersten Blick eindeutig sind. Ein Spieler sitzt am Tisch (es können auch zwei oder drei sein), die alles „falsch“ machen:

Er zieht noch mit 12 oder mehr Punkten gegen eine kleine Karte der Bank.
Er bleibt mit 12 Punkten gegen eine hohe Karte der Bank stehen.
Er teilt zwei Zehnen gegen eine kleine, manchmal auch gegen eine hohe Karte der Bank.
Er bleibt bei As/6 stehen.
Er lässt seine Box manchmal leer, d. h. er spielt nicht und die Runde läuft dann mit sechs Boxen.

Die Liste ließe sich noch erweitern, aber die aufgeführten Punkte sind die „Hauptsünden“. Der Ärger am Tisch ist groß, wenn eine dieser von einem Basisstrategie-Spieler nicht nachvollziehbaren Entscheidungen dazu führt, dass die Bank gewinnt. Und die Spieler hätten doch gewonnen, wenn der Betreffende „richtig“ gespielt hätte.

Die Frage ist also: „Kann ein Spieler, der sich nicht an die Basisstrategie hält und rein nach Gefühl spielt, einen Tisch „ruinieren“? Oft hat es den Anschein. Aber die Mitspieler – und darauf haben wir schon hingewiesen – behalten nur die negativen Ausgänge von derartigen Spielen im Gedächtnis. Wenn es einmal gut geht, ist diese Tatsache im nächsten Augenblick vergessen. Diese Kardinalfrage hat auch amerikanische Black Jack-Experten nicht ruhen lassen.

Sie haben Millionen von Coups simuliert. Der erste Versuch wurde mit sieben Spielern unternommen, die sich strikt an die Basisstrategie gehalten haben. Beim zweiten Versuch wurde an Box 7 ein Spieler simuliert, der oft von der Basisstrategie abgewichen ist und so „abenteuerliche“ Entscheidungen wie oben angeführt getroffen hat.

Das sicherlich unerwartete und erstaunliche Ergebnis: Beide Versuche über Millionen von Coups zeigten das gleiche Ergebnis!

Diese Computersimulation hat eindeutig bewiesen, dass auf Dauer ein schlechter Spieler (mehrere schlechte Spieler) am Tisch keine negativen Auswirkungen auf die Ergebnisse bewirkt!
Hier liegt allerdings die Betonung auf „auf Dauer“. Kurzfristig kann es durchaus zu massiven negativen Auswirkungen auf die Gewinnrate der Mitspieler kommen, aber mittel- und langfristig sind keine Auswirkungen zu befürchten.

Das Problem liegt auch im psychologischen Bereich. Jeder Spieler am Black Jack ist natürlich einem gewissen Druck ausgesetzt, vor allem dann, wenn es schlecht läuft. Und wenn dann noch ein „untalentierter“ Spieler durch seine nicht nachvollziehbaren Entscheidungen für Unruhe sorgt, platzt dem einen oder anderen schon einmal der Kragen – zu Unrecht, aber irgendwie verständlich.

Natürlich muss der ernsthafte Black Jack-Spieler sich disziplinieren und alles vermeiden, was seinen Erfolg beeinträchtigen könnte. Am besten aus psychologischen Gründen ist es, wenn man in solchen Fällen einfach den Tisch wechselt. So kann man sich wieder auf das Spiel konzentrieren und vermeiden, Fehler zu machen, die vielleicht in der Aufregung an dem anderen Tisch passieren können.

Die entscheidende Frage

Können drei oder mehr Spieler an einem Tisch, die sich strikt an die Basisstrategie halten, den Spielverlauf positiv beeinflussen?

Auf der einen Seite muss die Frage verneint werden, wenn man an die Ergebnisse der Computersimulationen der amerikanischen Black Jack-Experten denkt.

Auf der anderen Seite – und das ist die Praxis – ist aber immer wieder zu beobachten, dass an einem Tisch mit Black Jack-Kennern der Spielverlauf ruhiger ist, die Schwankungen nicht so groß sind und bestimmte Rhythmen über eine längere Zeit anhalten.

Das Fazit aus diesem komplexen Bereich kann daher nur lauten:Wenn es möglich ist, muss der ernsthafte, am Gewinn interessierte Black Jack-Spieler einen „ruhigen“ Tisch aussuchen.

Wenn das nicht gelingt, muss er sehr zurückhaltend spielen und warten, bis der „Störenfried“ den Tisch verlässt.

 

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Christian Schneider

Mein Name ist Christian Schneider. Beim CasinoClub bin ich seit 2015 und kümmere mich hier vor allem um die Strategien, insbesondere für Roulette. Nach ein paar Semestern Mathematik habe ich mein Studium zwar in Philosophie und Germanistik beendet, das Interesse an Logik, Zufall und Kausalität ist allerdings geblieben. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.

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