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VERDOPPELN und TEILEN

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VERDOPPELN und TEILEN

Der Spieler kann immer dann seinen Einsatz verdoppeln, wenn er mit seinen ersten beiden Karten 9, 10 oder 11 Punkte erhalten hat. Die Mehrzahl der wahren und selbst ernannten Experten empfiehlt, mit 11 Punkten immer zu verdoppeln, mit 10 Punkten gegen alle Karten mit Ausnahme einer Zehn oder eines Asses der Bank und mit 9 Punkten gegen die Aufkarten 2 – 6. Richtig ist unbestreitbar das Verdoppeln mit 9, 10 oder 11 Punkten, wenn die Bank eine Aufkarte zwischen 3 und 6 zeigt, also eine 3, 4, 5 oder 6. Hier ist das Verdoppeln einfach obligatorisch, weil dies die Positionen sind, an denen der prozentuale Vorteil für den Spieler am höchsten ist. Aber wie steht es mit dem Verdoppeln, wenn die Bank eine 2 als Aufkarte hat? Hier ist äußerste Vorsicht geboten, weil die 2 nach dem As und der Zehn die Karte ist, die am gefährlichsten für den Spieler ist: Die Bank hat sehr viele Möglichkeiten, 17 oder mehr Punkte zu erreichen. Jimmy Jordan lehnt es daher grundsätzlich ab, gegen eine 2 der Bank den Einsatz zu verdoppeln. Die Redaktion stimmt im großen und ganzen mit dem Amerikaner überein. Wenn es allerdings am Tisch sehr stark gegen die Bank läuft, halten wir das Verdoppeln auch gegen eine 2 für vertretbar.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der Spieler mit 9, 10 oder 11 Punkten immer gegen eine 3, 4, 5 oder 6 der Bank seinen Einsatz verdoppelt. Wie sieht es nun mit dem Verdoppeln gegen die anderen Aufkarten der Bank aus? Generell lehnt Jordan das Verdoppeln gegen eine 10 oder ein As der Bank ab, weil auf Dauer der prozentuale Nachteil einfach zu hoch ist. Im Einzelfall mag ein Hasardeur einmal oder vielleicht auch mehrmals Erfolg haben, wenn er mit 10 oder 11 Punkten gegen ein As oder eine 10 der Bank verdoppelt, doch langfristig „wirft er Geld zum Fenster hinaus“. Jordan hat strikte Regeln aufgestellt, was das Verdoppeln anbelangt:

1. Mit 9 Punkten wird nur gegen eine 3, 4, 5 oder 6 der Bank verdoppelt.
2. Mit 10 Punkten wird nur gegen eine 3, 4, 5, 6, 7 oder 8 der Bank verdoppelt.
3. Mit 11 Punkten wird nur gegen eine 3, 4, 5, 6, 7, 8 oder 9 Punkten der Bank verdoppelt.

Auch beim Teilen hat der amerikanische Berufsspieler eine restriktivere Einstellung als die Black Jack-Experten, die aufgrund von zahlreichen Computer-Simulationen das Teilen von zwei gleichen Karten seiner Ansicht nach sehr großzügig, ja zu großzügig handhaben.

Er unterscheidet sich von den Experten vor allen Dingen in der Behandlung von zwei Karten, der 2 und der 6. Die 6 teilt Jordan niemals, weil die große Gefahr besteht, aus einer schlechten Hand zwei schlechte Hände zu machen, wenn z.B. auf die beiden Sechsen jeweils eine 10 ausgegeben wird. Die 2 teilt er dagegen häufig, allerdings niemals gegen die 2 der Bank, sondern gegen eine 3, 4, 5, 6, 7 und 8 der Bank. Zwei Vieren teilt er ebenfalls nicht, weil dasselbe wie bei den Sechsen passieren kann.
Ebenfalls restriktiv handhabt Jordan das Teilen von Achten und Neunen. Neunen teilt er nur gegen eine 3, 4, 5 und 6 der Bank. Achten teilt er lediglich gegen eine 3, 4, 5, 6 und 7 der Bank, keinesfalls gegen eine 8, 9 oder 10, was auf Dauer auch nur Verlust erzeugt. Siebenen werden nur gegen eine 4, 5 oder 6 der Bank geteilt, Asse werden immer geteilt. Seine Split-Strategie sieht also wie folgt aus:

1. Asse werden immer geteilt.
2. Zehnen werden NIEMALS geteilt.
3. Neunen werden nur gegen eine 3, 4, 5 oder 6 der Bank geteilt.
4. Achten werden nur gegen eine 3, 4, 5, 6 oder 7 der Bank geteilt.
5. Siebenen werden nur gegen eine 4, 5 oder 6 der Bank geteilt.
6. Sechsen werden NIEMALS geteilt.
7. Fünfen werden NIEMALS geteilt, sondern ggf.. verdoppelt (10 Punkte).
8. Vieren werden NIEMALS geteilt.
9. Dreien werden gegen eine 4, 5, 6 oder 7 der Bank geteilt und Zweien gegen eine 3, 4, 5, 6, 7 und 8.

Das korrekte Verhalten beim Ziehen/Stehen, beim Verdoppeln und Teilen allein reicht jedoch nicht aus, um nachhaltigen Erfolg beim Black Jack zu haben. Das wichtigste Element ist das Money Management, auf das wir in der nächsten Ausgabe ausführlich eingehen werden.

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Christian Schneider

Mein Name ist Christian Schneider. Beim CasinoClub bin ich seit 2015 und kümmere mich hier vor allem um die Strategien, insbesondere für Roulette. Nach ein paar Semestern Mathematik habe ich mein Studium zwar in Philosophie und Germanistik beendet, das Interesse an Logik, Zufall und Kausalität ist allerdings geblieben. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.

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