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Blackjack: Auswirkung von Einzelentscheidungen

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Blackjack: Auswirkung von Einzelentscheidungen

Die Entscheidungen beim Black Jack kann man in drei Bereiche untergliedern:

» Ziehen/Stehen
» Verdoppeln
» Teilen (Splitten)

Aufgrund der Häufigkeit spielt der Bereich Ziehen/Stehen die wichtigste Rolle, der Bereich Teilen die geringste (eine derartige Entscheidung steht nur bei 4% aller Hände an).

Die Basisstrategie, die nach wie vor die beste Verteidigung gegen die Bank ist, sofern man keine weiterführende bessere Strategie besitzt, weist mehrere kritische Konstellationen auf, deren Beachtung außerordentlich wichtig für das Abschneiden des Spielers ist, wenn er sich ernsthaft mit diesem Spiel beschäftigt.

Es handelt sich um die folgenden Konstellationen im Rahmen des Bereiches
Ziehen/Stehen:
» Der Spieler hat 16 Punkte, die Bank zeigt eine 7.
» Der Spieler hat 18 Punkte, die Bank zeigt eine 8.
» Der Spieler hat 12 Punkte, die Bank zeigt eine 2.
» Der Spieler hat 12 Punkte, die Bank zeigt eine 3.
» Der Spieler hat Soft 17*.
» Der Spieler hat Soft 18**.
* Soft 17 heißt, dass der Spieler 17 Punkte hat, seine Hand aber auch als 7 zählen kann (also z.B. ein Ass und eine 6 oder zwei Asse und eine 5 usw.).

** Soft 18 heißt, dass der Spieler 18 Punkte hat, seine Hand aber auch als 8 zählen kann. Wenn er dann noch eine Karte nimmt, kann er sich z.B. nicht überkaufen.

Am auffallendsten ist immer das Verhalten der Spieler, wenn es darum geht, mit 16 Punkten gegen eine 7 oder 8 der Bank eine Entscheidung über Ziehen und Stehen zu treffen. Während es vielen Spielern leichter fällt mit 16 Punkten gegen eine 10 oder 9 der Bank zu ziehen, zögern sehr viele,mit 16 Punkten gegen eine 7 oder 8 der Bank zu kaufen. Vielleicht aus psychologischen Gründen, weil doch 16 nahe den eventuellen 17 Punkten der Bank ist? Man wird es nicht ergründen können. Auf jeden Fall haben umfangreiche Berechnungen und Simulationen eindeutig ergeben, dass es auf jeden Fall besser ist, mit 16 Punkten gegen eine 7, eine 8, eine 9 und ein Ass der Bank zu ziehen. Bei 16 Punkten gegen eine 10 der Bank bringt das Ziehen keinen Vorteil, der Spieler kann hier ebenso gut stehen bleiben.

Vorteile gegenüber dem “Zauderer”

Im Vergleich zu dem Spieler, der bei diesen Konstellationen mit 16 Punkten stehen bleibt, hat derjenige, der zieht, gegenüber dem „Zauderer“ folgende prozentuale Vorteile:
» Wenn er mit 16 Punkten gegen eine 7 der Bank zieht, gewinnt er 11% mehr als der „Zauderer“.
» Wenn er mit 16 Punkten gegen eine 8 der Bank zieht, gewinnt er 10,2% mehr als de „Zauderer“.
» Wenn er mit 16 Punkten gegen eine 9 der Bank zieht, gewinnt er 5,5% mehr als der „Zaudererer“.
» Wenn er 16 Punkte hat, bleibt es gleich, ob er gegen eine 10 der Bank zieht oder stehen bleibt.
» Wenn er mit 16 Punkten gegen ein Ass der Bank zieht, gewinnt er sage und schreibe 14,6% mehr als der „Zauderer“!

Um dies noch einmal zu verdeutlichen: Bei einem Umsatz von 10.000 Euro bezogen auf diese speziellen Konstellationen) verliert beispielsweise der Spieler, der mit 16 Punkten gegen eine 7 der Bank nicht mehr zieht, 1.100 Euro mehr als der Spieler, der in dieser Situation noch zieht.

Hier sind doch gewaltige Beträge im Spiel, so dass niemand überhaupt ernsthaft erwägen sollte, bei den obigen Konstellationen nicht zu ziehen. Das Nichtziehen mag im Nachhinein bei manchen Situationen richtig gewesen sein, auf Dauer kostet es aber richtig Geld.

Zwölf gegen zwei

Nicht ganz so kritisch, aber auch immer noch wichtig, sind die Konstellationen, in denen der Spieler 12 Punkte gegen eine 2 und eine 3 der Bank hat. Auch hier hat derjenige, der zieht, gegenüber dem „Zauderer“ eindeutige Vorteile, wenn auch nicht so ausgeprägte wie bei den vorherigen Konstellationen:

» Wenn er mit 12 Punkten gegen eine 2 der Bank zieht, gewinnt er 3,8% gegenüber dem „Zauderer“.
» Wenn er mit 12 Punkten gegen eine 3 der Bank zieht, gewinnt er immerhin noch 1,3% gegenüber dem „Zauderer“.

Um bei dem obigen Beispiel zu bleiben: Bei einem Umsatz von 10.000 Euro (bei diesen Konstellationen) verliert der Spieler, der mit 12 Punkten gegen eine 2 der Bank nicht zieht, 380 Euro mehr als der Spieler, der in dieser Situation noch zieht.
Bei der Softhand 17 ist oft Ähnliches zu beobachten, besonders, wenn ein Spieler Soft 17 und
die Bank eine 7 hat. Oft denkt der Spieler dann, dass die zweite Karte der Bank eine 10 sein wird
und es einen Stand-Off gibt. Welche Einbußen er jedoch hinnehmen muss, wenn er stets mit Soft
17 (also mit 17 Punkten) stehen bleibt, geht ausder folgenden Aufstellung hervor:
» Mit Soft 17 gegen eine 2 der Bank verzichtet der Spieler auf einen Vorteil von 14,1%, wenn er nicht zieht.
» Mit Soft 17 gegen eine 3 der Bank verzichtet der Spieler auf einen Vorteil von 13,2%, wenn der nicht zieht.
» Mit Soft 17 gegen eine 4 der Bank verzichtet der Spieler auf einen Vorteil von 11,8%, wenn er nicht zieht.
» Mit Soft 17 gegen eine 5 der Bank verzichtetder Spieler auf einen Vorteil von 14,1%, wenn er nicht zieht.
» Mit Soft 17 gegen eine 6 der Bank verzichtet der Spieler auf einen Vorteil von 13,1%, wenn er nicht zieht.
» Mit Soft 17 gegen eine 7 der Bank verzichtet der Spieler auf einen Vorteil von 15,2%, wenn er nicht zieht.
» Mit Soft 17 gegen eine 8 der Bank verzichtet der Spieler auf einen Vorteil von 31,9%, wenn er nicht zieht.
» Mit Soft 17 gegen eine 9 der Bank verzichtet der Spieler auf einen Vorteil von 27%, wenn er nicht zieht.
» Mit Soft 17 gegen eine 10 der Bank verzichtet der Spieler auf einen Vorteil von 23.3%, wenn er nicht zieht.
» Mit Soft 17 gegen ein Ass der Bank verzichtet der Spieler auf einen Vorteil von 29,1%, wenn er nicht zieht.

Ziehen bedeutet hier, so lange zu ziehen, bis man mindestes 17 Punkte erreicht oder sich überkauft hat. Jeder Black Jack-Spieler, der sein Spiel auf Dauer optimieren will, MUSS sich auf jeden Fall wie vorstehend vorgegeben verhalten.

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Christian Schneider

Mein Name ist Christian Schneider. Beim CasinoClub bin ich seit 2015 und kümmere mich hier vor allem um die Strategien, insbesondere für Roulette. Nach ein paar Semestern Mathematik habe ich mein Studium zwar in Philosophie und Germanistik beendet, das Interesse an Logik, Zufall und Kausalität ist allerdings geblieben. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.

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